Rezept des Monats – Mai 2016

Die Käferbohne ist nicht nur eine steirische Spezialität sondern liefert auch wertvolle Ballaststoffe. Sie fördert außerdem als starkes Antioxidans unsere Gesundheit. Die Feuerbohne, so wie sie außerhalb unserer Landesgrenzen genannt wird, ist auch der stille Star in unserer Küche. Wer die Käferbohne gern einmal anders als in Form eines Salats probieren möchte, sollte unbedingt unser Ravioli Rezept versuchen.

 

Käferbohnen Ravioli
(Rezept für 6 Personen)

 

Teigtascherl:

  • 200 g Durum Hartweizengrieß
  • 200 g Weizenmehl
  • 4 Eier
  • ca. 1⁄16 l Wasser
  • Butter zum Schwenken

Käferbohnenfülle:

  • 300 g gekochte Käferbohnen
  • etwas Öl
  • 100 g Crème fraîche
  • wenn nötig etwas Sahne
  • 50 g Asmonte
  • Salz und Pfeffer
  • Blattsalat, zum Beispiel Grazer Krauthäuptel (je nach Saison)
  • 2 Stück Jungzwiebel
  • ca. 5 Stück Radieschen
  • Salz und Pfeffer
  • Kürbiskernöl
  • Apfelessig
  • etwas Suppenfond

 

Wir beginnen mit der Zubereitung der Teigtaschen. Dafür vermengen Sie alle dafür nötigen Zutaten miteinander. Sollte der Teig zu trocken sein, können Sie etwas Wasser dazugeben. Lassen Sie die Masse an einem kühlen Ort 30 Minuten rasten.

In der Zwischenzeit können Sie die Fülle zubereiten. Dafür rösten Sie die Käferbohnen kurz in heißem Öl. Dann hacken Sie sie fein und vermengen sie mit den anderen Zutaten. Ist die Masse zu trocken, können Sie Sahne dazugeben. Ist sie zu feucht, streuen Sie einfach ein paar Semmelbrösel hinein.

Der Teig hat nun genug gerastet und Sie können ihn jetzt dünn ausrollen. Am besten geht das mit einer Nudelmaschine. Schneiden Sie Quadrate aus und setzten Sie einen Klecks der Fülle genau in die Mitte. Befeuchten Sie den Rand mit Hilfe eines Pinsels mit Wasser. Klappen Sie jetzt die Taschen zu und drücken Sie die Ränder fest zusammen.

Lassen Sie nun die Ravioli zirka 5 Minuten in köchelndem Salzwasser ziehen.

Waschen Sie in der Zwischenzeit den Salat und lassen Sie ihn gut abtropfen. Schneiden Sie ihn dann entweder in Streifen oder zupfen Sie ihn in mundgerechte Stücke.

Schneiden Sie die Jungzwiebel und die Radieschen in Ringe bzw. Scheiben. Die Hälfte davon wird mit Essig, Suppenfond, Kernöl, Salz und Pfeffer püriert. Marinieren Sie den Salat damit und streuen einen Teil der restlichen Jungzwiebel und Radieschen darüber.

Heben Sie nun die Ravioli aus dem Wasser und lassen Sie sie abtropfen. Schwenken Sie sie nun in Butter.

Richten Sie den Salat auf sechs Tellern an und setzten Sie die Ravioli darauf und beträufeln sie mit dem restlichen Dressing. Sie können weitere Radieschen und Jungzwiebel drüberstreuen – das schaut nett aus.

 

Gutes Gelingen und viel Spaß beim Kochen!