Rezept des Monats – April 2017

 

Polenta Tascherl auf Bärlauchschaum
(Für 6 Personen als Zwischengericht oder für 4 Esserinnen und Esser als Hauptgang)

 

Mit dem Frühling startet auch die Bärlauchsaison. Unsere Polenta Tacherl auf Bärlauchschaum sind die idealen kulinarischen Frühlingsboten.

 

ZUTATEN

Der Teig
400g Durum Hartweizengrieß
100g Weizenmehl
3 Eier
1/16 Liter Wasser

Vermengen Sie alle Zutaten und kneten Sie sie rasch zusammen. Sollte die Masse zu trocken sein, geben Sie einfach etwas Wasser dazu. Lassen Sie den Teig ungefähr eine halbe Stunde im Kühlschrank rasten. Rollen Sie ihn danach dünn aus. Am besten gelingt das mit einer kleinen Nudelmaschine oder mit dem Nudelholz. Anschließend schneide Sie 10 x 10cm große Quadrate aus dem Teig aus und füllen sie mit der Polenta-Masse.

 

Die Fülle
250 ml Wasser
120 g Polenta (z.B. Minuten Polenta von Farina)
Salz und Pfeffer
60 g Butter
250g Frischkäse
100 g Asmonte

Kochen Sie das Wasser auf und geben Sie Butter, Salz und Pfeffer dazu. Reduzieren Sie dann die Hitze und streuen Sie die Polenta langsam unter ständigem Rühren hinein. Vorsicht! Das kann spritzen. Nach zirka einer Minute lassen Sie die Masse ein wenig abkühlen und rühren den Frischkäse sowie den Asmonte unter. Schmecken Sie danach die Fülle ab.

 

Bärlauchschaum
2 Schalotten
100 ml Schlagsahne
50 ml Gemüsefond
Schuss Weißwein
Bärlauchöl (Bärlauch und Öl püriert)
Salz und Pfeffer

Schneiden Sie die Schalotten klein, schwitzen Sie sie in Öl an und löschen Sie sie mit Weißwein ab. Geben Sie dann die restlichen Zutaten dazu. Lassen Sie das ganze auf kleiner Flamme einköcheln bis die Sauce schön sämig ist. Geben Sie zum Schluss das Bärlauchöl dazu und schäumen Sie die Sauce mit dem Pürierstab auf.

Geben Sie den Bärlauchschaum in Teller und setzen Sie die Teigtaschen dazu. Wenn Sie möchten, können Sie dieses wunderbare Gericht noch mit geschmorten Tomaten und Bärlauchstreifen garnieren.

 

Unser Tipp
Für diejenigen, die keine Zeit zum Kochen haben, gibt es die Polentataschen auch zum Mitnehmen bei uns in der Pastaria. Dafür müssen Sie die Teigtaschen in siedendes Wasser geben und sie ca. fünf Minuten ziehen lassen. Heben Sie sie dann heraus und tropfen Sie sie gut ab. Dann schwenken Sie sie in Butter und bon appétit!

 

Guten Appetit!

Rezept des Monats – Dezember 2016

 

Casarecce mit Salami, Oliven und Tomaten
(Rezept für 2 Personen)

 

Schneiden Sie eine Zwiebel würfelig und braten Sie sie in etwas Öl an. Schneiden Sie 100 Gramm vorzugsweise Salami Friulani in nicht zu feine Streifen und rösten Sie sie mit an. Danach löschen Sie das ganze mit Suppenfond und einem Schuss Rotwein ab und lassen es einreduzieren. Geben Sie dann eine Dose gewürfelte Tomaten, Salz und Pfeffer dazu. Während die Sauce circa 20 Minuten dahinköchelt, können Sie unsere hausgemachten Casarecce acht Minuten kochen und dann abseihen. Geben Sie zum Schluss einen Esslöffel entkernte Kalamata Oliven zur Sauce und vermischen Sie die Pasta damit. Zum Schluss können Sie, wenn Sie möchten, noch Käse über die Casarecce reiben.

 

Guten Appetit!

Die PASTARIA ist umgezogen!

Neue Location, gewohnte Qualität.

 

Anfang Oktober haben wir unser neues Geschäftslokal in der Zinzendorfgasse eröffnet. Am Freitag, dem 11. November 2016 haben wir mit Freunden und Wegbegleitern die Neueröffnung gefeiert. Dabei haben wir einerseits unsere neues Lokal hergezeigt aber darüberhinaus auch Einblicke in unsere Küche gewährt. In Form einer Showküche haben wir vor unseren Gästen Nudeln aller Art produziert. Und die gab es dann auch gleich zum Kosten.

Bereits seit 2008 steht die PASTARIA für frisches, saisonales Essen, das mit regionalen Produkten zubereiten wird. Dabei verzichten wir auf künstliche Zusatzstoffe. Das heißt: Unseren Suppenfond kochen wir in unserer Küche und unsere Pasta produzieren wir selbst. Der Pastaria Speiseplan ist schlank, denn hier wird ausschließlich das gekocht, was die Natur saisonal anbietet. Es gibt also zum Beispiel Spargel im Frühling, Kürbis im Herbst und Schwammerl im Sommer.

Dieses Konzept behalten wir auch weiterhin bei und freuen uns jetzt im doch deutlich größeren Lokal noch mehr Gäste willkommen heißen zu können. Es gibt jedoch weiterhin die Möglichkeit sich die Gerichte zum Mitzunehmen einpacken zu lassen. Im Shop haben Nudelliebhaber auch die Gelegenheit unsere hausgemachte Pasta sowie verschiedene Pesti und einiges mehr zu kaufen. Darüberhinaus bieten wir auch wie gehabt ein Cateringservice für kleine bis große Feste an.

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Rezept des Monats – November 2016

 

Ballerine mit Kürbissauce
(Rezept für 2 Personen)

 

Schneiden Sie einen halben Neapolitaner Kürbis in dünne Streifen und eine Zwiebel klein. Rösten Sie beides in Öl an und gießen Sie es mit einem achtel Liter Suppenfond auf. Dann lassen Sie die Sauce fünf Minuten köcheln. In der Zwischenzeit kochen Sie unsere hausgemachten Ballerine für circa fünf Minuten und seihen Sie sie dann ab. Bevor Sie die Nudeln servieren, schmecken Sie die Sauce mit Salz, Pfeffer und Muskat ab und schwenken Sie die Ballerine darin. Sie können das Gericht auch noch mit frischer Petersilie verfeinern. Als Krönung streuen Sie Parmesan oder Asmonte über die Ballerine und beträufeln Sie sie mit ein paar Tropfen Kernöl.

 

Guten Appetit!

Rezept des Monats – Mai 2016

Die Käferbohne ist nicht nur eine steirische Spezialität sondern liefert auch wertvolle Ballaststoffe. Sie fördert außerdem als starkes Antioxidans unsere Gesundheit. Die Feuerbohne, so wie sie außerhalb unserer Landesgrenzen genannt wird, ist auch der stille Star in unserer Küche. Wer die Käferbohne gern einmal anders als in Form eines Salats probieren möchte, sollte unbedingt unser Ravioli Rezept versuchen.

 

Käferbohnen Ravioli
(Rezept für 6 Personen)

 

Teigtascherl:

  • 200 g Durum Hartweizengrieß
  • 200 g Weizenmehl
  • 4 Eier
  • ca. 1⁄16 l Wasser
  • Butter zum Schwenken

Käferbohnenfülle:

  • 300 g gekochte Käferbohnen
  • etwas Öl
  • 100 g Crème fraîche
  • wenn nötig etwas Sahne
  • 50 g Asmonte
  • Salz und Pfeffer
  • Blattsalat, zum Beispiel Grazer Krauthäuptel (je nach Saison)
  • 2 Stück Jungzwiebel
  • ca. 5 Stück Radieschen
  • Salz und Pfeffer
  • Kürbiskernöl
  • Apfelessig
  • etwas Suppenfond

 

Wir beginnen mit der Zubereitung der Teigtaschen. Dafür vermengen Sie alle dafür nötigen Zutaten miteinander. Sollte der Teig zu trocken sein, können Sie etwas Wasser dazugeben. Lassen Sie die Masse an einem kühlen Ort 30 Minuten rasten.

In der Zwischenzeit können Sie die Fülle zubereiten. Dafür rösten Sie die Käferbohnen kurz in heißem Öl. Dann hacken Sie sie fein und vermengen sie mit den anderen Zutaten. Ist die Masse zu trocken, können Sie Sahne dazugeben. Ist sie zu feucht, streuen Sie einfach ein paar Semmelbrösel hinein.

Der Teig hat nun genug gerastet und Sie können ihn jetzt dünn ausrollen. Am besten geht das mit einer Nudelmaschine. Schneiden Sie Quadrate aus und setzten Sie einen Klecks der Fülle genau in die Mitte. Befeuchten Sie den Rand mit Hilfe eines Pinsels mit Wasser. Klappen Sie jetzt die Taschen zu und drücken Sie die Ränder fest zusammen.

Lassen Sie nun die Ravioli zirka 5 Minuten in köchelndem Salzwasser ziehen.

Waschen Sie in der Zwischenzeit den Salat und lassen Sie ihn gut abtropfen. Schneiden Sie ihn dann entweder in Streifen oder zupfen Sie ihn in mundgerechte Stücke.

Schneiden Sie die Jungzwiebel und die Radieschen in Ringe bzw. Scheiben. Die Hälfte davon wird mit Essig, Suppenfond, Kernöl, Salz und Pfeffer püriert. Marinieren Sie den Salat damit und streuen einen Teil der restlichen Jungzwiebel und Radieschen darüber.

Heben Sie nun die Ravioli aus dem Wasser und lassen Sie sie abtropfen. Schwenken Sie sie nun in Butter.

Richten Sie den Salat auf sechs Tellern an und setzten Sie die Ravioli darauf und beträufeln sie mit dem restlichen Dressing. Sie können weitere Radieschen und Jungzwiebel drüberstreuen – das schaut nett aus.

 

Gutes Gelingen und viel Spaß beim Kochen!

Rezept des Monats – November 2015

Die Rote Rübe ist ein klassisches Wintergemüse, das gerade wieder Saison hat. Sie ist reich an Mineralstoffen, Vitamin C und Eisen, die besonders in der kalten Jahreszeit zu unseren Freunden zählen sollten. Darum wollen wir Ihnen im November ein wunderbares Rezept vorstellen, das zu unseren Lieblingskreationen gehört.

 

Rote Rüben-Tascherl auf Krenschaum
In Begleitung von geräuchertem Saiblingsfilet
(Für 6 Personen als Zwischengericht oder für 4 als Hauptgang)

 

Teigtascherl:

  • 1.000 g Durum Hartweizengrieß
  • 6 Eier
  • ca. 1/16 l Wasser

Rote Rüben-Masse:

  • 200 g gekochte Rote Rüben
  • 200 g gekochte mehlige Kartoffeln
  • Salz und Pfeffer
  • Muskat
  • Kümmel gemahlen
  • Frischer Kren

Krenschaum:

  • 2 Schalotten
  • 100 ml Schlagsahne
  • 50 ml Gemüsefond
  • 1 Schuss Weißwein
  • Frischer Kren (mehr oder weniger)
  • Salz und Pfeffer

 

Beginnen Sie mit der Zubereitung der Teigtaschen. Dafür vermengen Sie den Hartweizengrieß, 6 Eier und ca. 1/16 Liter Wasser. Kneten Sie den Teig rasch durch. Wenn er zu trocken erscheint, können Sie zusätzlich etwas Wasser dazugeben. Lassen Sie die Masse ca. eine halbe Stunde in kühler Umgebung rasten.

In der Zwischenzeit können Sie die Rote Rüben-Masse zubereiten. Häckseln Sie die Roten Rüben klein und drücken Sie die Kartoffeln durch eine Kartoffelpresse oder reiben sie klein. Vermengen Sie alle Zutaten miteinander. Füllen Sie die Masse in einen Spritzbeutel.

Rollen Sie den Teig für die Teigtaschen, nachdem er eine Stunde gerastet hat, dünn aus. Wir empfehlen Ihnen, dafür eine kleine Nudelmaschine zu verwenden. Schneiden Sie 10 Mal 10 cm große Stücke aus. Füllen Sie diese mit der Rote Rüben-Masse. Klappen Sie die Ränder um und drücken Sie sie fest mit den Fingern zusammen. Der Teig darf keine Lücken haben, sonst quillt die Masse hervor. Geben Sie die Teigtaschen in siedendes (nicht kochendes) Wasser und lassen Sie sie 5 Minuten ziehen. Tropfen Sie sie dann ab und schwenken Sie die Teigtaschen kurz in Butter.

Für den Krenschaum hacken Sie die Schalotten klein und schwitzen Sie sie in Öl an. Löschen Sie das Ganze mit Weißwein ab und geben Sie die restlichen Zutaten hinzu. Reduzieren Sie die Masse auf kleiner Flamme. Geben Sie zum Schluss, je nach Belieben, frischen Kren dazu und schäumen die Sauce mit dem Pürierstab auf.

Schneiden Sie ein geräuchertes Saiblingsfilet in ca. 5 cm dicke Stücke und erwärmen Sie diese im Ofen auf 70 Grad.

Wir empfehlen Ihnen, den aufgeschäumten Krenschaum in einen Teller zu geben. Legen Sie die Teigtaschen sowie das Saiblingsfilet darauf. Zum Schluss legen Sie ein paar Schnittlauchstangen darauf und reiben frischen Kren über das wunderbare Gericht.

Dieses Gericht passt hervorragend in die herbstliche Küche. Der Saibling kann auch durch einen anderen Räucherfisch ersetzt werden. Auch ein frisch gebratenes Fischfilet passt perfekt zu den Teigtaschen.

 

Guten Appetit!

Rezept des Monats – Oktober 2015

Endlich ist wieder der Herbst da und mit ihm rückt wieder der Steinpilz auf unsere Speisekarte. Wussten Sie eigentlich, dass die Bezeichnung Steinpilz daher kommt, dass das Fleisch härter ist als das der meisten anderen Pilze? Das ist genau der Grund, wieso wir ihn so gerne essen, weil er so schön knackig ist. Als nun geoutete Fans möchten wir Ihnen gerne eines unserer liebsten Steinpilzrezepte vorstellen:

 

Penne mit Steinpilz-Wirsing-Sauce

 

Dafür brauchen Sie folgende Zutaten für 4 Personen:

  • 300 g Steinpilze
  • 300 g Wirsing
  • 1 Stk. Paprika (rot oder gelb)
  • 1 Stk. Zwiebel
  • ¼ l Sahne
  • ¼ l Gemüsefond
  • 1 EL Sauerrahm
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer und Thymian
  • 500 g Penne
  • Frisch geriebenen Parmesan

 

Entfernen Sie den Strunk des Wirsings und schneiden Sie ihn und die Pilze in Scheiben. Schneiden Sie die Zwiebel und den Paprika in kleine Würfel. Nun erhitzen Sie in einem Topf das Olivenöl und braten sowohl die als auch die Pilze an. Danach geben Sie Paprika und Wirsing dazu und braten alles rund vier Minuten. Gießen Sie dann das Gemüse mit dem Fond und der Sahne auf. Nun müssen Sie die Sauce nur mehr salzen und pfeffern, mit ein bisschen Thymian würzen und circa zehn Minuten köcheln lassen. Rühren Sie ab und zu um!

In der Zwischenzeit können Sie die Penne entsprechend der Anleitung auf der Verpackung kochen. Zum Schluss geben Sie noch einen Esslöffel Sauerrahm in die Sauce und würzen das Ganze bei Bedarf nach. Servieren Sie die Penne mit der Steinpilz-Wirsing-Sauce mit etwas frisch geriebenem Parmesan.

 

Guten Appetit!